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Fragen, die Eltern mir stellen

Die meisten dieser Fragen kommen im ersten Telefonat. Ich schreibe sie hier auf, damit Sie nicht anrufen müssen, um zu erfahren, was eine Sitzung kostet.

Bevor es losgeht

Muss mein Kind überhaupt mitmachen wollen?

Ja. Das ist eine praktische Voraussetzung, keine pädagogische Haltung. Diese Arbeit funktioniert über Mitarbeit, und Mitarbeit kann man nicht anordnen. Ein Jugendlicher, der nicht will, wird bei mir nicht behandelt, auch wenn Sie es sich wünschen. Bei jüngeren Kindern sieht das anders aus: Ein Achtjähriger muss nicht verstehen, was Therapie ist, er muss nur bereit sein mitzukommen und auszuprobieren. Neugier reicht völlig. Wenn Ihr Kind sich strikt weigert, ist der erste Termin trotzdem sinnvoll, nur ohne das Kind. Dann arbeite ich mit Ihnen.

Bin ich als Elternteil dabei?

Am Anfang und am Ende ja, während der Sitzung nicht. Das erste Gespräch führe ich mit Ihnen, meistens ohne Ihr Kind. Zum Termin selbst beginnen wir zu dritt, dann arbeitet Ihr Kind allein mit mir und Sie warten so lange draußen. Das ist Absicht: Was Ihr Kind dabei sieht, gehört ihm. Und Kinder erzählen freier, wenn sie nicht nebenbei darauf achten, was Mama oder Papa dazu denken. Bei sehr jungen Kindern bleiben Sie im Raum. Danach kommen Sie wieder dazu. Was Sie in jedem Fall bekommen: eine Rückmeldung, woran wir arbeiten. Was Ihr Kind mir erzählt, bleibt dabei bei mir, solange es niemanden gefährdet. Diesen Rahmen erkläre ich Ihrem Kind auch so.

So läuft eine Sitzung ab

Ab welchem Alter arbeiten Sie mit Kindern?

Ich arbeite mit Kindern ab dem Vorschulalter, also etwa ab fünf Jahren, mit Jugendlichen und mit Erwachsenen. Bei den Jüngeren läuft vieles über Bilder und Spiel, und Sie als Eltern sind eng eingebunden.

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

Melden Sie sich telefonisch, dann finden wir einen Termin. Praxiszeiten sind montags bis donnerstags nachmittags und freitags auch vormittags. Wenn ich gerade in einem Termin bin, rufe ich zurück.

Kosten

Was kostet eine Sitzung?

60 Minuten kosten 120 Euro, 90 Minuten 180 Euro. Jede weitere Viertelstunde kostet 30 Euro. Der telefonische Erstkontakt von etwa 15 Minuten ist kostenlos. Sie zahlen selbst, es gibt keine Vorkasse und keine Paketbindung.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten Leistungen von Heilpraktikern für Psychotherapie nicht. Bei privaten Zusatzversicherungen und Beihilfe hängt es vom Tarif ab, das klären Sie am besten vorab mit Ihrer Versicherung. Sie bekommen von mir eine Rechnung zum Einreichen.

Wie viele Sitzungen braucht mein Kind?

Rechnen Sie mit mindestens zwei Terminen. Eine genauere Zahl vorab wäre geraten, denn fertig sind wir nicht nach einer festen Anzahl, sondern dann, wenn nichts mehr nachkommt: Oft zeigt sich erst nach der ersten Sitzung, was noch dahinterliegt. Ich arbeite nicht mit Paketen und binde niemanden. Jede Sitzung wird einzeln abgerechnet, und Sie entscheiden nach jeder, ob eine weitere folgt. Nach den ersten zwei bis drei Terminen sage ich Ihnen, wie ich die Lage einschätze und mit welchem Rahmen ich rechne. Wenn ich den Eindruck habe, dass es nichts bringt, sage ich das auch. Und eine Bitte: Fragen Sie Ihr Kind zwischen den Terminen nicht täglich, ob es schon besser geworden ist. Das setzt es unter Druck, und Druck ist das Gegenteil von dem, was hier hilft.

Was, wenn ich absagen muss?

Sagen Sie ab, sobald Sie es wissen. Bis 24 Stunden vor dem Termin kostet das nichts. Danach berechne ich die Sitzung, weil die Zeit dann für niemanden mehr nutzbar ist. Bei Krankheit und in echten Notlagen finden wir eine Lösung, dafür brauchen Sie keinen Nachweis. Rufen Sie einfach an.

Was ich mache und was nicht

Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Therapie?

Therapie ist für Beschwerden mit Krankheitswert da, Coaching für das davor: Konflikte, Entscheidungen, Muster, die sich wiederholen. Was auf Sie zutrifft, klären wir im ersten Gespräch. Das hängt am Anliegen, nicht am Wunsch. Der Stundensatz ist derselbe, nur die Rechnung sieht anders aus.

Coaching oder Therapie? Der Unterschied

Wo hört Ihre Zuständigkeit auf?

Der Maßstab ist nicht nur, ob ich etwas darf, sondern auch, ob ich es kann. Ich bin für bestimmte Verfahren ausgebildet, nicht für alle. Passt das, was Ihr Kind braucht, nicht zu dem, was ich gelernt habe, ist die richtige Antwort eine Empfehlung und keine Behandlung. Dasselbe gilt, wenn Medikamente im Raum stehen, wenn eine fachärztliche Diagnostik ansteht oder wenn es akut um die Sicherheit Ihres Kindes geht. Dann sage ich das früh.

Ausführlich: Darf ein Heilpraktiker für Psychotherapie Kinder behandeln?

Dürfen Heilpraktiker für Psychotherapie Kinder und Jugendliche behandeln?

Ja, die Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz ist nicht auf Erwachsene beschränkt. Bei Minderjährigen brauche ich die Einwilligung der Sorgeberechtigten. Manches gehört in ärztliche Hände, etwa wenn Medikamente oder fachärztliche Diagnostik nötig sind. Dann arbeite ich begleitend, nicht anstelle.

Praktisches

Geht das auch online?

Wir fangen persönlich an. Ich will ein Kind einmal im Raum erlebt haben, bevor über anderes gesprochen wird, und bei Minderjährigen gehört auch das Kennenlernen der Eltern dazu. Was danach möglich ist, hängt vom Anliegen ab und davon, worum es geht. Fragen Sie mich am Telefon, dann sage ich Ihnen, was in Ihrem Fall geht. Für Coaching gilt das anders, weil es keine Heilbehandlung ist.

Coaching oder Therapie? Der Unterschied

Ist die Praxis barrierefrei?

Nein. Die Praxis liegt im ersten Obergeschoss und ist nur über Treppen erreichbar, einen Aufzug gibt es nicht. Wenn Stufen für Sie ein Problem sind, rufen Sie mich trotzdem an. Oft findet sich ein Weg. Was in Ihrem Fall möglich ist, klären wir am Telefon.

Erster Schritt

Steht Ihre Frage nicht dabei? Dann fragen Sie mich direkt.

Sie wissen noch nicht, ob das passt? Schreiben Sie mir kurz, was los ist. Ich antworte persönlich.

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